Was versteht man unter Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Legasthenie?

Blau oder Paul? - Buchstabendreher und andere Schwierigkeiten

Gibt es bei Ihnen zu Hause bei den Deutschhausaufgaben immer wieder Streit?

Anna sitzt seit über einer Stunde an der Hausübung für Deutsch. Zuerst musste sie vorgegebene Wörter richtig in einen Lückentext eintragen. Kein Problem für sie! Aber jetzt soll sie Bilder beschriften und muss dafür frei Wörter schreiben. Sie hat Schwierigkeiten still sitzen zu bleiben, findet immer wieder Gründe für Unterbrechungen und Annas Papa weiß langsam nicht mehr weiter. Die Wörter die Anna unter die Bilder kritzelt, sind kaum verständlich. Immer wieder fehlen Buchstaben, manche Buchstaben wie a und e verwechselt sie ständig. Papa greift ein und verbessert. Pausenlos muss radiert werden und Annas Frust steigt immer weiter. „Ich bin sowieso zu blöd zum Schreiben“, presst sie schließlich unter Tränen hervor und pfeffert den Bleistift in die Ecke.

Kennen Sie solche oder ähnliche Situationen? Dann könnte es sein, dass Ihr Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche hat. Aber keine Sorge - damit müssen Sie nicht alleine fertig werden. Es gibt gute, über Jahrzehnte entwickelte Therapieansätze, die Ihrem Kind helfen können.

Lassen Sie sich beraten!

Unser Ziel ist es Ihnen zu helfen

Was sind mögliche Indikatoren für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche?

  • Hat Ihr Kind Probleme damit, frei zu schreiben?
  • Verwechselt oder vergisst es immer wieder Buchstaben?
  • Schreibt es beliebig Klein- oder Großbuchstaben, vergisst sogar ganze Wörter in Sätzen oder schreibt die selben Wörter immer wieder falsch?
  • Gibt es Schwierigkeiten beim Zusammenlauten von Buchstaben, wenn Ihr Kind lesen soll?
  • Liest es Wörter vor, die gar nicht im Text stehen oder versteht nicht, was es gelesen hat?

Bevor Sie lange rätseln, ob Ihr Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche hat, reden Sie mit einem Experten.

Wir vermitteln Experten, die sie im Erstgespräch kostenlos beraten.

Häufige Fragen zu Lese-Rechtschreibschwäche bzw. Legasthenie

Das sollten Sie wissen.

Was ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bzw. Legasthenie?

Beide Worte werden oft synonym verwendet. Darunter versteht man lange andauernde, erhebliche Schwierigkeiten beim Erwerb der normgerechten Schriftsprache. Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche ist keine Krankheit.

Woran erkenne ich eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bei meinem Kind?

Es gibt normalerweise kein einzelnes unverwechselbares Kennzeichen. Wenn Sie bei Ihrem Kind über längere Zeit eines oder mehrere der hier angeführten Phänomene wahrnehmen, könnten das Hinweise auf das Vorliegen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche sein:

  • Das Bearbeiten von Deutsch-Hausübungen bzw. das Lernen generell nimmt unangemessen viel Zeit in Anspruch. Lernaufwand und Ergebnis stehen in keinem günstigen Verhältnis.
  • Intensives Üben, Förderunterricht und evtl. sogar Nachhilfe bringen nur kurzfristig Erfolg. Nach kurzer Zeit ist das gesichert geglaubte Wissen wieder wie ausradiert.
  • Beim Schreiben werden Buchstaben verdreht, verwechselt oder ganz weggelassen.
  • Abschreiben oder das Schreiben von Lernwörtern klappt gut, aber freies Schreiben ist fast unmöglich.
  • Das Lesen klappt nur buchstabenweise oder stockend, es passieren viele Lesefehler.
  • Das Kind kann gelesenes nur fehlerhaft oder gar nicht in eigenen Worten wiedergeben.

Lassen Sie sich beraten!

Ein Gespräch mit einem Experten kann viele Fragen beantworten.

Was kann ich tun, wenn ich bei meinem Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche vermute?

Eltern können ihren Kindern oft schon damit helfen, dass sie Verständnis für die Schwierigkeiten zeigen und Geduld beim gemeinsamen Lernen aufbringen. Auch Unterstützung bei der Lernorganisation und der störungsfreien Gestaltung des "Arbeitsplatzes" helfen, den Fokus auf das Wesentliche zu richten.

Eltern müssen aber nicht alles selbst lösen. Wenn Sie eine Lernschwäche wie z.B. eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bei Ihrem Kind vermuten, empfehlen wir, sowohl Kontakt mit den zuständigen Lehrkräften zu suchen als auch eine Beratung bei einem Fachexperten in Anspruch zu nehmen. Diese ist in vielen Fällen kostenlos und unverbindlich.

An wen kann ich mich bei Verdacht auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche wenden?

Der Verein Scribmeticum hat sich zum Ziel gesetzt, von Lernschwächen betroffene Familien zu unterstützen. Daher vermitteln wir gerne Kontakt zu Fachexperten, an die Sie sich vertrauensvoll wenden können.

Beratungstermin vereinbaren

Wir vermitteln kostenlose Erstberatungsgespräche mit Experten.

Was kostet Hilfe bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche?

Das Angebot an Hilfestellungen ist vielfältig. Daher variiert der Preis von Anbieter zu Anbieter stark. Der Umfang der Betreuung, die fachliche Ausbildung der einzelnen Betreuer/Coaches/Therapeuten, das Umfeld in dem die Unterstützung angeboten wird (zuhause oder in einem Institut) beeinflussen die Kosten für die Unterstützung. Die preisliche Bandbreite geht von €25,- bis zu über €90,- pro Einheit.

Wer unterstützt betroffene Familien finanziell?

In unserem Nachbarland Deutschland werden wissenschaftlich fundierte Hilfen wie eine integrative Lerntherapie in vielen Bundesländern über das Jugendamt finanziert. In Österreich ist die Lage sehr unübersichtlich, aber in den allermeisten Fällen müssen Familien die Kosten für die Unterstützung ihrer von Lernschwächen betroffenen Kinder privat aufbringen.

Hier setzt der gemeinnützige Verein Scribmeticum an. Während wir daran arbeiten, eine öffentliche Finanzierung für alle in Österreich betroffenen Kinder und Familien zu erreichen, können wir dank der großzügigen Unterstützung unserer Sponsoren und Mitglieder eine eingeschränkte Anzahl an Familien auch finanziell unterstützen. Die Vergabe unserer Mittel erfolgt nach einem klaren Katalog sozialer Kriterien.

Wir sind gerne für Sie da!

Bei Verdacht auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche vermitteln wir gerne eine unverbindliche Expertenberatung.

Adresse

Kremser Landstraße 2, 3100 St. Pölten
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